Mahlow – die bislang längste Anreise für eine Kinovorstellung

Termin: 08.07.2017 – Film: Good Bye, Lenin!

Berlin – ist immer eine Reise wert! Und so hieß es auch 2017 für den härtesten Kern des Vereins: Berlin calling.

Nach einer Fahrt von rund 10 Stunden mit dem Kinomobil wurden wir von der Hauptinitiatorin Vera Helberg und ihrer Familie in Mahlow – einem kleinen Vorort von Berlin – empfangen. Zum Ausklang des Auskunftstages tauschten wir uns bei einem leckeren Grillabend aus.

Der Samstag hatte einiges zu bieten. Den Anfang machte eine Sightseeing-Tour durch die große Hauptstadt – natürlich mit dem bevorstehenden Kinoabend im Nacken. In der Zwischenzeit waren einige Gemeindemitglieder sehr fleißig und brachten schon einige Utensilien zur neu errichteten Festwiese.

Und dann war es endlich soweit: Der Aufbau konnte beginnen, so dachten wir uns das zumindest. Doch leider ergab sich bei der Begutachtung des Platzes die entscheidende Frage: Wo bauen wir die Leinwand auf bzw. hin? Aufgrund mangelnder Zaunhöhe konnte das Gestell an keinem Ort witterungsbeständig befestigt werden. Also mussten wir basteln. Nach einigen Überlegungen wurde die Leinwand zwischen zwei Bäumen mit Spanngurten befestigt. Fertig war eine der individuellen Lösung von Kinokultur Rosenheim. Danach konnte mit dem Aufbau der restlichen Technik fortgefahren werden.

Bei schon etwas frischen Temperaturen boten wir unser einmaliges Popcorn sowie Nachos an und genossen den Film „Good Bye, Lenin!“ mit den rund 60 Besuchern.

Die Veranstaltung ging vorüber und uns stand am Sonntag eine lange und harte Heimreise mit dem Feuerwehr LT bevor.

Passend zum Thema des Films machten wir zum Abschluss einen sehr spannenden Abstecher zum damals geteilten Dorf Mödlareuth.